GESUNDHEITSSYSTEM

  • Rezeptgebühren
  • Zuzahlungen bei Medikamenten
  • Zuzahlungen bei Zahnersatz
  • Zuzahlungen bei Sehhilfen
  • Zuzahlung bei bestimmten Behandlungen

Alles unsozial und bürokratisch

 

Bürger, Du hast die Wahl

  • Private Krankenkasse mit den derzeitigen Kassenbeiträgen
  • Staatliche, private Vollkasko-Krankenkasse (mit höchstens 10 Prozent Selbstbeteiligung, ohne Zuzahlungen oder sonstige Kosten. Bezahlt wird alles, was nachweislich gesund macht.

 

 

 

 

Kurzübersicht:

 

  • Angebot einer beitragsfreien, privaten Vollkaskoversicherung mit
    Eigenbeteiligung
  • Beseitigung der finanziellen Probleme im Gesundheitssystem
  • Volle Leistungen für alle Patienten
  • Qualitäts- und Transparenzoffensive
  • Einführung echten Wettbewerbs unter Ärzten und Kliniken
  • Freie Auswahl der Patienten aus dem gesamten Spektrum konventioneller und alternativer Medizin (volle Erstattungsfähigkeit für alle Therapieformen, für die sich die Patienten entscheiden)
  • Beseitigung von Korruption und Betrug im Gesundheitswesen
  • Öffentlich finanzierte medizinische Forschung zum Gemeinwohl
  • Positivlisten für Medikamente und Therapien
  • Aberkennung von Patenten auf Scheininnovationen
  • Staatliche Trägerschaft von Krankenhäusern
  • Wirkliche Prävention

 

 

Beseitigung der finanziellen Probleme im Gesundheitssystem


Nirgends wird so viel Geld verschwendet wie im Gesundheitssystem. Die medizinische Forschung liegt in den Händen der Pharmaindustrie, für die es hochprofitabel ist, Krankheiten nicht zu beseitigen, sondern möglichst viele Medikamente für Symptombekämpfungen zu verkaufen. Korruption, Zweiklassen-Gesellschaft, Pflegenotstand,... die Mängelliste ist nicht nur unendlich lang, sie ist auch immer die gleiche.

Fast alle Probleme des Gesundheitssystems haben ihre Ursache in den Finanzen. Obwohl die Regierungsparteien immer mehr medizinisch notwendige Leistungen für gesetzlich Versicherte kürzen, müssen sie ständig mehr Geld in das System pumpen.

Das Problem ist nicht, daß es an Geld mangelt. Die Ursache liegt in der wettbewerbsfreien Planwirtschaft und Umverteilungsmaschinerie der Krankenkassen und Kassenärztlichen Vereinigungen, die die Regierungsparteien zwischen Leistungserbringern (Ärzten und Kliniken) und Leistungsempfängern (Patienten) installiert haben und die jeglichen Wettbewerb im Keim ersticken.

Die Grundvoraussetzung für ein optimales Gesundheitssystem ist der Wettbewerb der Ärzte und Kliniken um Patienten. Da Ärzte und Kliniken für ihre Leistungen (über die Umwege eines abstrakten Punktesystems) Geld verlangen und die Patienten diejenigen sind, die (über den Umweg ihrer Krankenversicherungsbeiträge) Geld zahlen müssen, sind Patienten definitiv Kunden.

Allerdings Kunden, die die etablierten Parteien entmündigt haben. Gesetzlich versicherte Patienten haben keine Ahnung, was die Leistungen kosten, die sie Anspruch nehmen. Privatversicherte Patienten erhalten zwar eine Rechnung - aber auch ihnen sind die Kosten gleichgültig, weil die Versicherung zahlt.

Die mit Abstand dringendste Maßnahme ist daher die Einführung eines echten Wettbewerbs der Leistungsanbieter um die Patienten.

 

 

Die Staatliche Privatkrankenversicherung (SPKV)


Wer einen Sinn darin sieht, kann in seiner jetzigen Krankenkasse bleiben. Die ddp bietet jedoch allen Bürgern die Möglichkeit, in eine neue Versicherung zu wechseln - die Staatliche Privatkrankenversicherung (SPKV).

 

Sie beseitiget die 2-Klassen-Medizin und bietet allen Mitgliedern den vollen Zugang zu allen Therapien, die wirken. Patienten zahlen keine Beiträge und sind trotzdem Vollkasko-krankenversichert.

Für Behandlungen zahlen die Patienten einen Eigenanteil, der mit 10% des Nettoeonkommens maximal so hoch ist wie ihr jetziger Versicherungsbeitrag. Wer nicht zum Arzt geht, zahlt keinen Cent. Für Kinder, Auszubildene und Studenten bis zum 27. Lebensjahr ist die SPKV völlig kostenlos.

 

Die Staatliche Privatkrankenversicherung
- aus Patientensicht

 

  1. Alle behandelnden Ärzte und Krankenhäuser rechnen direkt mit ihren Kunden/Patienten ab. Die Kunden erhalten einen Kostenvoranschlag und die Möglichkeit, Preise zu vergleichen, und zwar sowohl Diagnosen als auch Therapien und Medikamente.
  2. Es gibt keine Krankenversicherungsbeiträge. Wer in einem Jahr keine Gesundheitskosten verursacht, zahlt überhaupt nichts.
  3. Eine der gesetzlichen Krankenkassen bietet eine beitragsfreie Vollkasko-Privatversicherung mit Eigenbeteiligung an und wird zur „staatlichen Privatkrankenversicherung“ (SPKV), deren Ausgaben der Staatshaushalt finanziert.
  4. Es gibt keine gesetzlich versicherten Patienten 2. Klasse mehr. Alle Menschen sind Privatpatienten.
  5. Jeder Erwachsene zahlt seine Gesundheitskosten bis zu maximal 10% seines Jahresbruttoeinkommens selbst. Ab 50.000 € Jahreseinkommen sind maximal 5.000 € zu zahlen („Beitragsbemessungsgrenze“).
  6. Bei Ehepartnern/eingetragenen Lebensgemeinschaften liegt die Obergrenze bei 10% des gemeinsamen Jahresbruttoeinkommens bzw. 5.000 € für beide zusammen.
  7. Alle erstattungsfähigen Gesundheitskosten, die über die Grenzen der Punkte 5 und 6 hinausgehen, zahlt die SPKV.
  8. Für Kinder und Studenten ohne Einkommen (bis 27 Jahre) zahlt die SPKV 100% aller Gesundheitskosten. Dies schließt auch Zahnbehandlungen, Zahnersatz und Kieferorthopädie ein.
  9. Die SPKV schließt auch die Bezieher staatlicher Transferleistungen (Rente, Arbeitslosengeld, Sozialhilfe) sowie Studenten und Auszubildende mit Einkommen ein.
  10. Da die Sozialhilfe um 50% erhöht wird, sind max. 10% davon für Gesundheitsausgaben verkraftbar. Nach spätestens 4 Jahren wird es ohnehin keine Sozialhilfeempfänger mehr geben, weil auch sie künftig Jobs haben („anwesend“ oder „abwesend“, siehe Bandbreitenmodell).
  11. Als Einkommen zählt bei Angestellten das Arbeitnehmerbruttogehalt, und bei Selbständigen der Entnahmesaldo des Kontos „Privatentnahmen/Unternehmergehalt“. Die Einbeziehung von Mieten, Zinsen, etc. wäre im Verhältnis zu den zu erwartenden Einnahmen zu bürokratisch und teuer.
  12. Bei Verletzungen durch Fremdeinwirkung zahlt der Verursacher bzw. dessen Versicherung. Ist bei Verletzungen durch Fremdeinwirkung oder bei Verbrechen der Verursacher/Täter nicht zu ermitteln oder nicht imstande zu Schadenersatzleistungen, zahlt die SPKV.
  13. Erstattungsfähig ist jede Therapie und Medikation, die bei mindestens 5% (ein Beispielprozentsatz) aller Patienten in erheblichem Maße wirkt. Ob die Wirkung wissenschaftlich oder schulmedizinisch erklärt werden kann, ist irrelevant. Relevant ist der nachweisliche Erfolg.
  14. Wer erstattungsfähige Medikamente/Therapien anbietet, muß verständlich darüber informieren, bei wieviel % aller Patienten es wirkt, und (sofern dieses Information vorliegt) von welchen Faktoren die Wirksamkeit abhängt. Beispiel: Aufdruck auf Rezepten und außen auf Medikamentenschachteln: „Dieses Medikament wirkte in klinischen Studien bei 9% aller Patienten.“
  15. Erstattungsfähig sind auch sämtliche Kosten, die als Patient bei der Teilnahme an staatlich kontrollierten klinischen Studien anfallen.
  16. Über wirksame (und daher erstattungsfähige) Therapien und Medikamente für anerkannte Krankheiten (also z.B. nicht Haarausfall und Falten) veröffentlicht das Bundesgesundheitsministerium (BMGS) eine Positivliste. Was nicht auf dieser Liste steht, ist (abgesehen von staatlich kontrollierten klinischen Studien) nicht erstattungsfähig.
  17. Bei der Erstattungsfähigkeit gibt es eine Grenze, die zwischen sehr guter Behandlung und überflüssiger Luxusbehandlung liegt (siehe unten, Punkt p). So sind z.B. echte Rehabilitationsmaßnahmen erstattungsfähig, Kuren (die nach Ansicht von Ärzten kaum mehr als Wellnessurlaub auf Kosten der Allgemeinheit sind) dagegen nicht.
  18. Vorsorgeuntersuchungen zahlt die SPKV (in medizinisch sinnvoller Häufigkeit).
  19. Sämtliche Kosten, die mit Schwangerschaften und Entbindungen zusammenhängen, zahlt die SPKV.
  20. Die SPKV zahlt jedermann jährlich 1 Zahnarztbesuch (Diagnose, aber noch keine Therapie) sowie 1 echte Dentalhygienebehandlung, also incl. Zahnfleischtaschen (Kinder, Studenten: siehe Punkt 8 und 9).
  21. Zahnbehandlungen und Zahnersatz sind für alle Patienten erstattungsfähig, die 1 x jährlich zum Check gehen und die entdeckten Mängel umgehend beheben lassen.
  22. Behandlungskosten gemäß Punkt 5. können in bis zu 12 Monatsraten gezahlt werden.
  23. Rationierung von Therapien (z.B. wg. hohen Alters oder knapper Kassen) gibt es nicht, aber auch keinen Luxus auf Kosten der Allgemeinheit (siehe unten, Punkt p).
  24. Jeder Kunde / Patient kann auf Wunsch jedes Jahr ein Mal die Versicherung wechseln.
  25. Die Pflegeversicherung und Beiträge hierzu entfallen.
  26. Die Praxisgebühr entfällt.
  27. Chroniker im Sinne eines Gesetzes gibt es nicht mehr, da eine gerechte Abgrenzung zu Nicht-Chronikern unmöglich ist. Auch Chroniker haben künftig geringere Gesundheitskosten als heute.

Beispiel 1:

 

  • Herr X (verheiratet, 2 Kinder) hat ein Jahresbruttoeinkommen von 30.000 €. Seine Frau verdient 10.000 € im Jahr. Auf diese 40.000 € zahlten 2005 beide zusammen jährlich (je nach Beitragssatz) rd. 3.680 € Kranken- und Pflegeversicherung (= 9,2% des Bruttogehalts) zzgl. Zuzahlungen, zzgl. nicht von der Krankenkasse / Versicherung gezahlten und medizinisch notwendigen Kosten, zzgl. Praxisgebühr. Insgesamt zahlt die Familie also rd. 10% des Bruttogehalts. Auch wenn die Familie 2005 nicht zum Arzt ging und keinen Cent Kosten verursacht, waren 9,2% des Bruttogehalts zu zahlen.
  • In der SPKV zahlt die Familie keine Beiträge. Verursacht Ehepaar X keine Gesundheitskosten, zahlen sie nichts und sparen die o.g. 9,2% bzw. 3.680 €. Bekommen die Kinder z.B. Zahnspangen für 4.000 €, zahlt die Familie immer noch keinen Cent.
  • Angenommen, Herr X würde sich wegen „unerklärlicher Glücksgefühle“ in psychologische Behandlung begeben (erstattungsfähig, Kosten: 750 € im Jahr). Seine Frau geht zum Hausarzt wg. Kopfschmerzen (erstattungsfähig, Kosten: 30 €), zur Brustkrebsvorsorge (kostenlos), 10 mal wg. einer Schwangerschaft zum Gynäkologen (kostenlos) und gebärt ein Kind (kostenlos). Herr und Frau X gehen jeweils 1 x zur Kontrolluntersuchung beim Zahnarzt (kostenlos) sowie je 1 x zur Dentalhygiene (kostenlos). Bei Herrn X ist eine Zahnbehandlung nötig (erstattungsfähig, Kosten: 200 €). In diesem Jahr fielen also erstattungs-fähige Gesundheitskosten von 980 € an, die Ehepaar X selbst trägt. Ersparnis der SPKV gegenüber der bisherigen Krankenversicherung: 2.700 €.
  • Angenommen, Herr X benötigt in einem anderen Jahr eine Herztransplantation (80.000 €, erstattungsfähig) und anschließend Intensivpflege und Reha (40.000 €, erstattungsfähig). Herr X zahlt 4.000 € Eigenanteil (Grenze von 10% des Bruttojahreseinkommens ist erreicht), auf Wunsch in 12 monatlichen Raten zu je 333,33 €. Die SPKV zahlt 116.000 €. Verursachen er und der Rest der Familie in diesem Jahr weitere erstattungsfähige Gesundheitskosten in beliebiger Höhe, zahlt die Familie dafür nichts.

 

 

Beispiel 2:

 

  • Eine Rentnerin hat künftig eine Jahresbruttorente von mindestens 18.000 € (siehe unser Rentensystem). Darauf würde sie bisher jährlich Kranken- / Pflegeversicherungsbeiträge (je nach Beitragssatz) von z.B. 9,2% oder 1.660 € zahlen, zzgl. Zuzahlungen, zzgl. nicht von der GKV/PKV getragenen (aber und medizinisch notwendigen) Kosten, zzgl. Praxisgebühr. Insgesamt typischerweise über 2.000 € jährlich.
  • In der SPKV zahlt sie keine Beiträge.
  • In einem Jahr geht die Rentnerin 7 mal wegen kleinerer Beschwerden zum Arzt. Die Gesamtkosten in Höhe von z.B. 650 € (incl. Medikamente) trägt die Rentnerin selbst. Ersparnis der SPKV gegenüber der bisherigen Krankenversicherung (incl. Praxisgebühr): ca. 1.350 €.
  • In einem anderen Jahr benötigt die 80-jährige Patientin ein künstliches Hüftgelenk (erstattungsfähig), eine entsprechende Medikation (erstattungsfähig), 4 Monate Rehaklinik (erstattungsfähig), 6 Monate Krankengymnastik (erstattungsfähig) mit gleichzeitiger ambulanter Krankenversorgung (erstattungsfähig). Von den Gesamtkosten zahlt sie nur die Selbstbeteiligung von 1.800 €, bei Bedarf in 12 Monatsraten zu je 150 €. Den Rest zahlt die SPKV.

Die Staatliche Privatkrankenversicherung
- aus Sicht von Ärzten, Kliniken und medizinischen Dienstleistern

 

  1. Die Verwaltungskosten der ersten (und keiner weiteren) gesetzlichen Krankenkasse, die das SPKV-Modell anbietet, zahlt der Staatshaushalt.
  2. Gesundheitskosten der Patienten, die über deren 10%igen Eigenanteil hinausgehen (siehe 4.2.1., Punkt 7.), zahlt die SPKV. Die Mittel dazu erhält sie (und keine weitere Versicherung) aus dem Staatshaushalt.
  3. Die Kassenärztlichen Vereinigungen (KV und KZV) erhalten keine Patienten- bzw. Versicherungsgelder mehr. Ihr bisheriger Aufgabenbereich der Abrechnungsverwaltung existiert nicht mehr. Sie finanzieren sich künftig durch Mitgliedsbeiträge der niedergelassenen Ärzte. Da diese Mitgliedschaft für Ärzte freiwillig ist, müssen sich die KV und KZV überlegen, für welche Leistungen Ärzte Beiträge zahlen wollen.
  4. Die Staatskasse subventioniert sinnvolle und besonders teure Therapien (z.B. Strahlentherapie), Diagnoseeinrichtungen, Krankenhausabteilungen (z.B. Intensivstationen, Notaufnahmen, Herz- und Hirnchirurgie) und (wo es zur Sicherstellung der medizinischen Versorgung nötig ist) auch ganze Kliniken, wobei die SPKV ggf. Trägerschaften übernimmt und über einen öffentlichen und transparenten Zentraleinkauf die Kosten senkt. Die Kosten der meisten teuren Behandlungen sinken dadurch erheblich.
  5. Ärzte können sich ohne Beschränkungen niederlassen, wo und wie sie wollen.
  6. Ärzte und Kliniken dürfen (auch vergleichend) werben, im Unterschied zu allen anderen Kaufleuten/Unternehmen jedoch mit der Einschränkung, daß Werbeaussagen nicht nur wahr, sondern auch und durch das Bundesgesundheitsministerium (BMGS) freigegeben sein müssen. Diese Freigabe erfolgt nicht für einzelne Ärzte/Kliniken, sondern für die Aussagen an sich (z.B. Erfolge von Therapiemethoden).
  7. Das BMGS gibt lediglich solche Werbung nicht frei, die auf die Schaffung eines künstlichen Bedarfs zielt oder auf vom IQWIG nicht als wirksam anerkannte Therapien zielt. Therapieformen, die statistisch nachweislich wirken, aber deren Wirkungsursachen nicht schulmedizinisch nachgewiesen werden können (Naturheilkunde, chinesische Heilkunde incl. Akupunktur, psychologisch wirkende Placebo-Medizin, etc.) dürfen beworben werden.
  8. Chefärzte in öffentlich-rechtlichen Kliniken dürfen keine Patienten (z.B. aufgrund eines besser zahlenden Versicherers) bevorzugt behandeln.
  9. Für sämtliche Leistungen, die Chefärzte an öffentlich-rechtlichen Kliniken erbringen, erhält deren Arbeitgeber die Vergütung.
  10. Sämtliche für einen öffentlich-rechtlichen Träger tätigen Ärzte werden (ebenso wie das Pflege- und sonstige Personal) motivierend gut bezahlt und widmen ihre ganze Arbeitskraft ihrem Arbeitgeber und den Patienten (und ggf. Studenten).
  11. Jede gesetzliche und private Krankenversicherung darf jegliches Versicherungsmodell anbieten.
  12. Jeder Versicherungskunde innerhalb einer Versicherung zahlt den gleichen Tarif. Die Tarife der Krankenversicherungen dürfen nicht mehr nach Alter, Geschlecht, bestehenden oder drohenden Erkrankungen, Risiken, Region, etc. differenziert werden.
  13. Jede Versicherung muß jeden Antragsteller aufnehmen.
  14. Es gibt keinen Risikostrukturausgleich mehr. Versicherungen mit teuren Patienten / hohen Kosten müssen die Beiträge erhöhen.
  15. Das Bundesgesundheitsministerium (BMGS) legt für Patienten der SPKV eine „allgemeine Gebührenordnung“ fest (SPKV-AGO), welche in etwa eine Mischung aus der heutigen „Gebührenordnung für Ärzte“ (GOÄ), „Gebührenordnung für Zahnärzte“ (GOZ) und den „Diagnosebezogenen Fallgruppen“ ist. Die SPKV, GKV, PKV, Bundesärztekammer, etc. unterstützen das BMGS beratend.
  16. Die SPKV-AGO enthält eine Bandbreite für die Preise der Gesundheitsdienstleistungen, innerhalb derer alle Ärzte/Kliniken ihre Preise frei gestalten dürfen. Verbindliche Kostenvoranschläge sind Pflicht. Das Honorar für ein Gespräch liegt z.B. bei 25 € je angefangene halbe Stunde (zum Vergleich: 2005 erhielt ein Arzt für Kassenpatienten ein Beratungshonorar von rd. 7,50 €). Die Untergrenze dieser Bandbreite liegt oberhalb der „Selbstausbeutung der Ärzte“, ist also für einen durchschnittlich ausgelasteten Arzt bzw. eine Klinik kostendeckend incl. eines angemessenen Mindestgewinns (die heutigen GKV-Sätze sind in vielen Bereichen bei weitem zu niedrig). Die Obergrenze liegt dort, wo sehr gute Behandlung endet und entweder Wucher oder Luxus beginnen. Dabei orientiert sich die SPKV-AGO-Bandbreite am heute üblichen System:
    1. Ärzte/Kliniken dürfen auf jeden Fall bis zu 100% des Satzes der SPKV-AGO abrechnen.
    2. Ärzte/Kliniken dürfen 101-400% des Satzes der SPKV-AGO abrechnen, wenn sie die Notwendigkeit dieser Kosten sowohl dem Patienten als auch (wie heute auch) der SPKV begründen.
    3. Ärzte/Kliniken dürfen beliebige Kosten oberhalb 400% des SPKV-AGO-Satzes abrechnen (manche Luxus-Privatkliniken berechnen heute bis zum 30-fachen (!) Satz), erhalten von der SPKV jedoch höchstens (bei entsprechender Begründung) den 4-fachen Satz. Mehrkosten muß der Kunde/Patient selbst tragen.
  17. Die Mitgliedschaft in KV, KZV, Kammern und Versorgungswerken ist künftig freiwillig.


Die Praxisgebühr von 10 € pro Quartal gab einen Vorgeschmack auf die Preisempfindlichkeit der Kunden/Patienten. Die SPKV wird das ganze Ausmaß ihrer Preisempfindlichkeit offenbaren. Anbieter von Gesundheits- und Pflegedienstleistungen werden den Kunden/Patienten künftig erheblich mehr für ihr Geld bieten müssen.

 

 

 

 

Medizinische Forschung in öffentlicher Hand:
Projekt "Philantromed"


Die medizinische Forschung der Pharmaindustrie erhält eine extrem starke Konkurrenz: Die staatlich finanzierte "Philantromed" wirbt den Pharmakonzernen die besten Forscher ab und forscht an den dringendsten Krankheiten - auch an seltenen, "verwaisten" Krankheiten.

 

Pharmakonzerne, Straftäter, Schadenersatz
und die Anwendung des Strafgesetzbuchs


Betrug, Wucher, Untreue, Gefährliche Körperverletzung, Unterlassene Hilfeleistung, - die Liste der Paragraphen des Strafgesetzbuchs, gegen den Pharmakonzerne, gekaufte Gutachter, Krankenkassenvorstände etc. verstoßen, ist lang. Die Bürger-Lobby wird im Unterschied zu den Regierungsparteien das Strafgesetzbuch anwenden und die Täter voll persönlich haftbar machen. Mit den zu erwartenden Konsequenzen vor Augen werden es die potentiellen Straftäter nicht mehr wagen, den Patienten zu schaden.

 

Qualitäts- und Transparenzoffensive


Welche Therapie, welches Medikament, welcher Arzt, welches Pflegeheim, welcher ambulante Pflegedienst, welche Krankenhausabteilung und welche Operationsmethode ist für einen individuellen Patienten optimal geeignet? Die Bürger-Lobby wird den Patienten in einer Qualitäts- und Transparenzoffensive den Durchblick verschaffen - mitsamt neutralen Beratungsstellen für Laien. Ohne Empfehlung der neutralen Beratungsstellen wird es aus Haftungsgründen auch kein Arzt mehr wagen, das Risiko einzugehen, aus seinen finanziellen Interessen überflüssige Operationen durchzuführen.

 

Staatliche Trägerschaften und hohe Gehälter
in Krankenhäusern


Mit ihrem Steuersystem (siehe 2.2.) finanziert die ddp u.a. die Trägerschaft von Krankenhäusern aus dem Staatshaushalt, so daß die Grundkosten und eine bundesweit flächendeckende Versorgung gewährleistet ist. Der Staatshaushalt ermöglicht auch weitaus höhere Gehälter im öffentlichen Dienst und eine stärkere Personaldecke, so daß die absurd langen Arbeitszeiten der Krankenhausärzte der Vergangenheit angehören. Ebenso gehören die viel zu niedrigen Gehälter für Pflege- und Funktionspersonal der Vergangenheit an. Um im Bandbreitenmodell (siehe 1.3.) mit der privaten Wirtschaft mitzuhalten, kommt der Staat nicht umhin, ebenfalls Mindestgehälter von 40.000 € zu zahlen (siehe www.bandbreitenmodell.de/arbeitsplatzpraemiengesetz, Punkt 3.).

 

 

Konventionelle Medizin und Komplementärmedizin /
Naturheilkunde oder: Wer heilt, hat Recht

 

Viele Patienten haben gute Erfahrungen mit der Naturheilkunde gemacht. Im ungünstigsten Fall wirkt die Naturheilkunde nicht - hat aber auch keine schädlichen Nebenwirkungen. Schulmediziner betrachten ihre Methoden als überlegen, verursachen mit ihren Medikamentenverschreibungen aber jährlich bei rd. 88.000 Patienten so starke Nebenwirkungen, daß sie eine stationäre Krankenhausbehandlung benötigen. Zudem gelten (lt. Prof. Dr. Markus Büchler, Direktor der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg( nur 15% aller Operationsmethoden als wissenschaftlich abgesichert, und auch die Schulmedizin arbeitet in sehr hohem Maß mit dem Placebo-Effekt - vor allem mit dem "Placebo Arzt".

Dabei sollte nur eines relevant sein: Der Heilungserfolg. Die Bürger-Lobby erkennt in ihrem Gesundheitssystem jede Therapieform und jedes Medikament an, das wirkt. Die Entscheidung liegt beim mündigen Patienten, wofür er sich entscheidet. Mit seiner Eigenbeteiligung trägt er die ersten Kosten (die bei der Naturheilkunde weitaus niedriger sind als in der Schulmedizin) ohnehin selbst, und bei Beinbrüchen und wirklich schweren Erkrankungen setzen die Patienten ohnehin auf die klassische Schulmedizin. Die Bürger-Lobby  bietet allen Patienten die Freiheit, wohlinformiert selbst zu entscheiden.

 

Das heißt:

  • Volle Kostenerstattung für erprobte Naturheilverfahren und Präventionstherapien durch die Krankenkassen
  • Förderung der naturheilkundlichen Forschung aus öffentlichen Geldern in derselben Höhe wie für Forschungen auf den Gebieten chemisch-synthetischen Medizin
  • Etablierung eines staatlichen, dem Gemeinwohl verpflichteten Rates für Komplementäre Medizin, der dem Bundesgesundheitsministerium als Abteilung angegliedert ist und die komplementär- medizinische Praxis und Ausbildung evaluiert
  • Mehr Menschlichkeit im Behandlungszimmer, mehr Zeit für gründliche Diagnose- und Beratungsgespräche, mehr manuelle Diagnostik und Behandlung
  • Kostenlose Angebote zum Stressabbau, Haltungsaufrichtung, Selbstbehandlung bei Schmerzen usw.
  • Aufnahme der Komplementären Medizin und Ganzheitlichen Gesundheitsvorsorge in die Lehrpläne der Universitäten, Aufbau entsprechender Studiengänge und volle Anerkennung komplementär- medizinischer Abschlüsse (analog zu den staatlich anerkannten Studiengängen " Homeopathy", "Ayurveda",
    "Acupuncture", "Osteopathy", "Education in Yoga", "Naturopathy" usw. in den angloamerikanischen und angelsächsischen Ländern, welche jeweils mit den Graden "Bachelor", "Master" und "Doctor" abgeschlossen werden können)

 

Hier ein interessantes Beispiel alternativer Medizin

 

Kolliodales Silber

Kollodiales Silber hat sich in den letzten 10 Jahren in der Naturheilpraxis bei vielen Erkrankungen als ein gutverträgliches Mittel bewährt.

Aberkennung von Patenten auf Scheininnovationen

 

Alle Patente auf Scheininnovationen werden aberkannt, und die zu Unrecht erhaltenen Patentgebühren der Pharmakonzerne werden zurückgefordert. Mitarbeiter/Beamte aus den Patentbehörden, die Scheininnovationen ein Patent genehmigten, werden aus ihrer Position entfernt.

 

 

Positivlisten für Medikamente und Therapien

 

Wir führen endlich die lange geforderten Positivlisten für wirksame Medikamente und Therapien ein. In Deutschland waren 2005 19.491 verschreibungspflichtige Arzneimittel mit 1.819 Wirkstoffen auf dem Markt. Davon bezeichnet die Weltgesundheitsorganisation WHO bis auf 306 Wirkstoffe alle anderen als unwirksam. Und von diesen 306 wirksamen Wirkstoffen sind fast alle preisgünstig als patentfreie Generika zu haben. Das Einsparpotential im Pharmamarkt ist also riesig.

 

Prävention


Der beste und preisgünstigste Weg zur Lösung der Probleme des Gesundheitssystems sind Menschen, die möglichst gesund leben und gar nicht erst krank werden. Die Prävention von Erkrankungen (insbesondere Suchterkrankunen) wurde bisher stark vernachlässigt. Die ddp setzt hier erstens in der Schule an. Mit einem Sportunterricht, der an Fitness und Spaß statt an Siegen und Leistungen orientiert ist. Mit einem Sport- und Biologieunterricht, durch den die Schüler ihren Körper kennen und pflegen lernen. Wir fördern Bewegungsprogramme in Schulen und an Arbeitsplätzen und bauen krankmachende Lebensbedingungen ab (Stress, Fastfood, Lärm, Schwermetalle und andere Umweltbelastungen usw.).

Zweitens setzt die Bürger-Lobby bei der Armut an. Geringverdiener sterben nicht zufällig durchschnittlich 9 Jahre früher als Besserverdiener. Mit dem Bandbreitenmodell
(siehe 1.3.) beseitigen wir Armut als gesundheitszerstörenden Faktor