EINKOMMEN FÜR JEDEN - EIN GRUNDRECHT

WAS WOLLEN WIR / SIE?

 

Wollen wir den (wie Ex - Bundeskanzler Helmut Schmidt einst sagte) Haifischkapitalismus wie in unserem heutigen System, wo Finanz- Wirtschafts- Pharma- Energielobbyisten etc. bei Politikern in der EU, dem Bund und Ländern ein und aus gehen und bestimmen, wie wir Bürger zu leben haben?

 

Oder wollen wir ein Gesellschaftssystem, wo der Mensch - also wir Bürger - wichtig sind und im Mittelpunkt stehen? 

 

Wollen wir abhängig von der Willkür der Wirtschaft als willige Arbeitssklaven benutzt / ausgenutzt werden, mit 45, 50 Jahre mit Burnout, psychich krank oder kaputten Knochen umgeschult werden um anschließend keine gut bezahlte Arbeit mehr zu finden, nur damit die großen Unternehmen ihren Aktionären Maximalrenditen auszahlen können?

 

Oder wollen wir sichere, menschenwürdige Arbeitsplätze und Einkommen von denen man gut leben kann?

 

Jeder Bürger kann in eine Notlage geraten. Dabei spielt es keine Rolle, ob selbst verschuldet oder nicht.

 

Für die Bürger-Lobby ist es daher selbstbverständlich, dass jeder Bedürftige ein bedingungsloses Einkommen von 2.000 Euro monatlich erhält.  Finanziert über das Arbeitsplatz-Prämiengesetz / Abwesende Arbeitsplätze.

 

Natürlich hören wir jetzt schon die Kritiker, die sagen, dass dann niemand mehr arbeiten wird, Faulenzer unterstützt werden und die Wirtschaft große Probleme haben wird.

 

Oh je, welch eine enge (um nicht "beschränkte" zu sagen) Denkweise.

 

Die Argumente der Kritiker sind längst wiederlegt, denn jeder Mensch sucht nach einer gewissen Zeit des Nichtstuns irgend eine Beschäftigung. Wenn die Anreize der Wirtschaft groß genug sind, ob finanziell oder von der beruflichen attraktiven Herausforderung, werden Menschen von sich aus gerne arbeiten wollen. ... Und das ist der Punkt: Die Wirtschaft muss sich was einfallen lassen, um Mitarbeiter zu gewinnen. Und somit steht der Mensch / der Mitarbeiter wieder im Mittelpunkt.

 

"Das Wohl aller Menschen und der Schutz der Natur,

haben Vorrang bei allen Entwicklungen und politischen Entscheidungen. Die Wirtschaft muss den Menschen dienen"

 

Das verstehen wir unter einem sozial-humanistischem Gesellschaftssystem.

 

Das kostet aber Geld - Geld, das die etablierten Parteien nicht haben und deshalb auch von der "Alternativlosigkeit" sprechen.  Wie einfallslos!

Sie sind gefangen in Ihrem begrenzen Denken, denn sie haben verlernt einfach zu denken, bzw. sind nicht bereit, die Probleme mal von einer ganz anderen Seite betrachten und weigern sich vehement gegen Lösungen, Konzepte und Andersdenkende, weil sie nicht ihrer Norm entsprechen.

 

Dazu hier ein sehr treffendes Zitat:

 

"Probleme lassen sich niemals mit der selben Denkweise lösen,

durch die sie entstanden sind"

(Albert Einstein)

 

Wie wir ein sozial-humanistisches Gesellschafts- und Wirtschaftssystem finanzieren können, erfahren Sie unter dem Punkt "WIRTSCHAFT"

 

APROPOS:

 

Auch wenn es den ein oder anderen "Faulenzer" wie Kritiker unüberlegt und oft verächtlich zu sagen pflegen, geben sollte, welche ein arbeitsloses Einkommen erhalten und Herr Westerwelle (FDP) das als "Spätrömische Dekadenz" bezeichnete,

so muss man auch mal die Gegenfrage stellen, wie man diejenigen der Superreichen, welche ihr Geld (das ihre Mitarbeiter erwirtschaftet haben) an den Börsen arbeiten lassen, indem sie in hochspekulativen HedgeFonds anlegen, in gehebelten Derivaten und mit Nahrungsmitteln spekulieren, bezeichnen soll. Denn diese Zocker generieren ebenfalls ein "arbeitsloses" Einkommen.