ARBEITSPLÄTZE, GERECHTE LÖHNE UND EINKOMMEN

Soll so (unmenschlich) die Zukunft unserer Arbeitswelt aussehen?

 

 

Auch wenn sich unsere Politiker brüsten, Arbeitsplätze und (fast?) Vollbeschäftigung geschaffen zu haben, so sieht die Realität doch etwas anders aus und muss relativiert werden.

 

Wie sieht die Arbeitswelt heute aus?

 

Rund ein Drittel der Beschäftigten arbeiten im Niedriglohnsektor. Der Staat, bzw. die Bürger müssen mit ihren Steuern den finanziellen Ausgleich bezahlen, damit die im Niedriglohn Beschäftigten einigermaßen sich und ihre Familien ernähren können. Die Profiteure sind die Unternehmen und Aktionäre.

 

   Und darüber sollte man mal nachdenken:

   Unternehmen, die Mitarbeiter im Niedriglohn beschäftigen, bereichern sich

   auf unsere Kosten. Das nennen sie dann Profitmaximierung.

   Die Aktionäre jubeln.

 

Zeitarbeit / Werksverträge

Menschen in Zeitarbeit können ihre Zukunft nicht planen, weil sie nicht

wissen, wie lange sie in einem Unternehmen beschäftigt sind, bzw. übernommen werden. Sie haben keine Perspektive , keine Planungssicherheit, was ihre Zukunft betrifft.

 

Subunternehmen (oft aus dem Ausland) unterwandern mit Dumpinglöhnen

den Arbeitsmarkt und unser Sozialsystem. Somit fehlt das Geld für

Sozialleistungen. Leidtragende sind die Bürger, denn immer mehr

Sozialleistungen werden gekürzt oder gestrichen. Stagnierende Renten,

höhere Beiträge, geringere Auszahlungen, betrogene Jugend, sind die Folge.

 

Obwohl Bürger / Patienten hohe Beiträge zur Krankenkasse zahlen, verlangen diese immer mehr private Zuzahlungen wie z. B. bei Brillen, Zahnersatz, Medikamente. Das Ende der Fahnenstang an privaten Zuzahlungen ist noch lange nicht erreicht. In dieser Hinsicht sind unsere Politiker sehr kreativ, denn anders ist das kranke Gesundheitssystem nicht finanzierbar.

 

 

Arbeitszeit / Arbeitspensum

Was früher an Arbeitsleistung (als Beispiel 100 Prozent) von den Mitarbeitern

in acht Stunden geleistet wurde, muss heute in der gleichen Zeit eine Arbeitsleistung von 150 Przent und mehr erbracht werden.  

 

Das nennt man dann Wettbewerbsfähigkeit und Profitabilität. In Wirklichkeit ist es aber eine marktradikale Profitmaximierung auf Kosten der Mitarbeiter.

Der Mensch im Hamsterrad

Sieht so eine sozial-humane Arbeitswelt aus? Sollen unsere Kinder und Enkel als moderne Wirtschaftssklven verheizt werden?

 

Die Realität der Arbeitswelt

 

DAS PROBLEM:

  • Kostendruck -- kein einziger Mitarbeiter mehr als nötig
  • Automation  -- Rationalisierung wird immer leistungsfähiger
  • Produktivitätssteigerung -- auf Koser der Mitarbeiter
  • Globale Konkurrenz -- bei Löhnen und Sozialer Absicherung

 

Heute gilt die Faustregel: Je weniger Menschen ein Unternehmen beschäftigt, desto billiger kann es sein Produkt anbieten. Gewinnmaximierung von Unternehmen und Aktionäre gehen oft auf Kosten der Mitarbeiter.  Dabei wird vergessen, dass Mitarbeiter auch Kunden sind. Lohndumping, Zeitarbeitsverträge, 1-Euro-Jobs, Arbeitslosigkeit, Harz4, führen dazu, dass in absehbarer Zukunft den Menschen das Geld für den Konsum fehlt und Unternehmen ihre Produkte nicht mehr verkaufen können. Eine sehr dumme Sichtweise der Unternehmen.

 

Und wo sind die Wirtschaftsexperten und Professoren, die dies erkennen?

 

Unternehmer sägen den Ast ab, auf dem sie sitzen

Die Bürger-Lobby fordert, dass der Mensch wieder im Mittelpunkt steht und die Wirtschaft den Menschen dient!

 

Einige Systemkritiker und Hardliner sind der Meinung, dass unser heutiges System erst kolabieren muss, bevor etwas neues entstehen kann. Mit dieser Denkweise werden Fronten aufgebaut. Wer wird der Sieger sein? Und welche sozialen Verwerfungen und Chaos würde das für die Menschen, die Familien, die Kinder, bedeuten?

 

Dass das heutige System gravierende Fehler in sich birgt und die Gefahr des Scheiterns besteht, ist Fakt. Gerade deswegen müssen wir jetzt eine vernünftige, realistische Lösung finden, wo nicht Unternehmen gegen Mitarbeiter, Bürger gegen Wirtschaft, sondern ein klassisches Win-Win-System für Mensch, Wirtschaft und Staat entsteht. Denn wir sitzen unweigerlich in gleichen Boot.

 

Und so realisieren wir wie folgt unsere Vision von einer sozial-humanistischen Arbeitswelt

 


Die Lösung:                                                Die Unterbeschäftigungs-Steuer

 

"Alles sollte so einfach wie möglich sein - aber nicht einfacher."
(Albert Einstein)

 

Das Bandbreitenmodell (auf das unser Programm basiert) ist unser Werkzeug zur Lösung der Probleme. Es nutzt die Mechanismen der Marktwirtschaft, um Unternehmen dazu zu motivieren, neben dem Wettbewerb um Kunden, Produkte, Standorte, Technologien, Preise etc. in einen weiteren Wettbewerb einzutreten: In den Wettbewerb um möglichst viele Mitarbeiter (ungeachtet ihrer Qualifikation, ihres Alters oder anderer bisheriger Hemmnisse).

 

Um die Arbeitslosigkeit zu beseitigen und Löhne zu steigern, muß man bei der Arbeit lediglich Angebot und Nachfrage ausgleichen.

 

Die Politik muß also Rahmenbedingungen schaffen, die die Arbeitgeber dazu motivieren, möglichst so viele Arbeitsplätze zu besetzen, wie Arbeitskräfte vorhanden sind. Gleichzeitig muß jeder Arbeitsplatz mit einem hohen Mindestlohn bezahlt werden.

 

Wie erreicht man das?

 

  1. Die zusätzlichen Mitarbeiter müssen für die Unternehmen existentiell wichtig sein.
     
  2. Was ist für Unternehmen existentiell wichtig? Ein möglichst hoher Umsatz/Marktanteil.
     
  3. Wie erzielen Unternehmen einen möglichst hohen Umsatz/Marktanteil?    Vor allem durch möglichst niedrige Verkaufspreise.
     
  4. Wie kann der Gesetzgeber Einfluss auf die Verkaufspreise nehmen? Durch den Satz der Umsatzsteuer. Je niedriger der Satz, desto niedriger sind die Verkaufspreise der Produkte.
     
  5. Wie kann der Gesetzgeber Einfluss auf die Zahl der Beschäftigten nehmen?

            Indem er Unternehmen mit hoher Beschäftigungsintensität mit   

            niedrigen  Umsatzsteuer-Sätzen belohnt. 

                                                 

Je mehr Inlands- Mitarbeiter im Verhältnis zum Inlands-Umsatz ein Unternehmen beschäftigt, desto niedriger wird der Inlands-Gesamtpreis (Bruttopreis inkl. Umsatzsteuer) seiner Produkte.

 

 

 

Unabdingbar für eine sozial-humane Wirtschaft / Gesellschaft

.... in der wir doch gerne leben wollen

 

 

 

2.000 €  für "abwesende Arbeitsplätze" für

  • Renten,
  • bezahlte Hausarbeit,
  • bedingungsloses Grundeinkommen (für Bedürftige)
  • bezahltes Studium,
  • bezahlte Weiterbildung, etc.


Die heutige Wirtschaft bietet in Deutschland nur rd. 25 Mio. Menschen einen echten Job. Alle anderen der rd. 55 Mio. Erwerbsfähigen haben entweder einen Minijob oder gar keine Erwerbsarbeit. Rund die Hälfte aller Erwerbsfähigen sind produktionstechnisch überflüssig - und die Versorgung der Menschen mit Waren funktioniert trotzdem. Was fehlt, ist Kaufkraft.

Das Modell der Bürger-Lobby führt dazu, daß Unternehmen Menschen als "Steuersparmodelle" auf ihre Gehaltslisten setzen, die sie überhaupt nicht benötigen.

 

Wohin mit all den Menschen?

 

Darauf gibt es 2 Antworten:

1. Diejenigen, die arbeiten wollen / können, werden (gut bezahlte) Arbeit finden, was zu immer kürzeren Arbeitszeiten führt.

 

2. Für diejenigen, die nicht arbeiten wollen / können, gibt es "abwesende Arbeitsplätze". Mütter / Väter, die lieber zu Hause bleiben und sich um ihre Kinder kümmern, werden ebenso als "Steuersparmodelle" auf die Gehaltsliste eines Unternehmens gesetzt wie ihre Kinder. Rentner erhalten keine Rente, sondern ein Gehalt als "abwesende Arbeitnehmer".

 

Unter

http://www.bandbreitenmodell.de/arbeitsplatzpraemiengesetz
 

finden Sie unter Punkt 3. vier Beschäfigungsmodelle, mit denen die Unternehmen ihre Umsatzsteuersätze senken können. Jeder Erwachsene kann sich selbst entscheiden, ob er Vollzeit, Teilzeit oder gar nicht arbeiten will. Oder ob er/sie als Rentner wieder arbeiten will und z. B. für 32.000 € im Jahr 600 Std. im Jahr einer leichten Tätigkeit nachgehen will.

Wer mit 20, 30, 40, 50, 60 oder 70 Jahren beschließt, zu studieren, der kann das tun und sich als "abwesender Arbeitnehmer" auf eine Gehaltsliste setzen und das Studium finanzieren lassen.

Für viele Menschen klingt das zunächst unglaublich. Der Diskussion um das "bedingungslose Grundeinkommen" (BGE) ist es zu verdanken, daß sich immer mehr Menschen der Erkenntnis öffnen, daß der Mensch in einem Wirtschaftssystem so frei wie möglich sein sollte.

 

WICHTIG

 

Der größte Unterschied der "abwesenden Arbeitsplätze" zum herkömmlich (Götz Werner) propagiertem Bedingungslosem Grundeinkommen (BGE) liegt darin, daß das Einkommen nicht vom Staat, sondern von den Unternehmen / dem Konsum gezahlt wird und die Unternehmen dadurch (Abwesende Arbeitsplätze - Unterbeschäftigungssteuer) einen steuerlichen Vorteil und somit einen Wettbewerbsvorteil haben.

 

Das ist ein klassischen WIN-WIN-System für Unternehmen und Beschäftigte

 

 

Das Bandbreitenmodell unterscheidet sich vom herkömmlichen (Götz Werner) BGE vor allem dadurch, daß es die Ursachen der Arbeitslosigkeit / Niedriglöhne beseitigt, statt die Symptome zu lindern. Das bisher von Prof. Götz Werner (DM Drogerie-Märkte und Milliardär) propagierte "Bedingungslosen Grundeinkommen" dient ausschließlich der Wirtschaft, indem die Unternehmen einen Minimallohn zahlen und das BGE als Aufstockung oben drauf kommt. Dies führt zu Maximal-Renditen der Unternehmen und deren Aktionäre. 

 

Ein weiterer Unterschied:

 

Das BGE des Bandbreitenmodells wird nicht automatisch an jeden gezahlt, sondern nur an Bedürftige, in Not geratene Menschen, sowie Studenten, Rentner, Alleinerziehende, Hausfrauen u.s.w.  siehe oben.

 

Die solide Finanzierung erfolgt über das Steuer- und Arbeitspltzprämiengesetz (abwesende Mitarbeiter), also über den Konsum.


 

Das heißt:

 

Die Wirtschaft muss den Menschen dienen und nicht wie heute der Mensch der Wirtschaft. Deshalb sagen wir:

 

Wer in Deutschland Geschäfte machen will, muss entsprechend viele

und gut bezahlte Arbeitsplätze bieten!

 

Wie können wir dies erreichen, ohne die Unternehmen zusätzlich zu belasten?

 

In diesem Modell, basierend auf dem Bandbreitenmodell, können Unternehmen nur noch Umsatzsteuern sparen, wenn diese statt Arbeitsplätze abzubauen, wieder mehr Mitarbeiter einstellen.  

 

Zur Erinnerung: Es gibt nur noch eine einzige steuerliche Abgabe an den Staat, die jeder Unternehmer zahlen muss - die Umsatz-Provision und die Unterbeschäftigungs-Steuer (die er im optimalen Fall auf - 0 - Null reduzieren kann. Alle anderen Steuern wandern in den Müll der deutschen Steuergeschichte

 

Für Unternehmen gilt:

 

  • Wenig Mitarbeiter   --   Hohe Unterbeschäftigungs-Steuer

  • Mehr Mitarbeiter     --   Niedrige, bzw. keine Unterbeschäftigungs-Steuer

 

(Dabei gilt die Regel: 8 Mitarbeiter pro Umsatzmillion. 

 

 

UNTERNEHMER DU HAST DIE WAHL:

 

  • Entweder Unterbeschäftigungs-Steuer-HÖCHSTSATZ

         ODER

  • Null (-0-) Unterbeschäftigungs-STEUER

 

Wir sind der Meinung, dass Unternehmen mit 1) nur 15 Prozent Umsatzprovision auf ihre Umsätze und 2) einer Unterbeschäftigungs-Steuer von "NULL" Prozent sehr gut, sogar besser leben / wirtschaften können als mit dem heutigen viel zu kompliziertem und bürokratischem Steuersystem. Wobei berücksichtigt werden muss, dass im heutigen Steuersystem (mit Ausnahme der Großkonzerne, die so gut wie keine Steuern bezahlen) die Steuerlast schon über 49 Prozent liegt, zusätzlich zu den Sozialabgaben für ihre Mitarbeiter.  Diese entfallen in Zukunft; siehe dazu: 

 

http://cms13.website-start.de/app/610774185/1043016/

und

http://cms13.website-start.de/app/610774185/1043016/

 

 

 

Fazit:

Es liegt im Interesse der Unternehmen, wieder mehr Mitarbeiter einzustellen. Und so steht der Mensch / der Mitarbeiter wieder im Mittlepunkt

 

Sichere und gut bezahlte Arbeitsplätze bedeuten:

 

  • Gute Perspektiven für die Zukunft
  • berufliche und familiäre Planungssicherheit
  • wieder mehr Geburten
  • sichere gut bemessene über den Konsum finanzierte Renten

 

 

 

 

 

DAS KONJUNKTUR-UMSATZRAD

EIN GESCHLOSSENER WERTSCHÖPFUNGS-KREISLAUF

 

Das ist ja wohl logisch!